Mäusebekämpfung im Allgemeinen

Der Befall von Mäusen im Haus macht sich deutlich durch verschiedene Anzeichen bemerkbar:
Scharr- und Kratzgeräusche sind in Decken oder auch in Wänden zu hören
Mäusekot liegt auf dem Boden oder in versteckten Ecken
Der typische Geruch von Mäusen macht sich bemerkbar
Verschiedene Fraßschäden sind zu entdecken

Klein und lästig

Mäuse im Haus sind selbstverständlich sehr störend. Aber das ist noch nicht alles, denn die Verbreitung von Mäusen im Haus bedeutet auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Mäuse zählen ebenso wie Ratten zu den sogenannten Gesundheits- und Hygieneschädlingen. Das liegt daran, dass auch Mäuse gefährliche Krankheitserreger übertragen können. Zusätzlich werden ganze Vorräte der Menschen und einzelne Lebensmittel von den Mäusen verunreinigt, indem sie diese annagen und ihren Kot darauf ablegen. Doch auch elektrische Anlagen und Kabel werden von den Nagern sehr gern angenagt und somit zerstört. Das hauptsächliche Problem besteht bei den Mäusen allerdings in der rasanten Vermehrung, denn ein Mäusepaar vermehrt sich mit 2.000 Jungen pro Jahr doppelt so schnell wie Ratten.

Der Kampf gegen die Mäuse

Ist eine Mäusebekämpfung notwendig, sollte stets ein Fachmann einbezogen werden. Vor allem, wenn sich Mäuse in einem Haus und in einem Garten aufhalten, wo Kinder und Haustiere spielen, kann dies sehr gefährlich werden. Denn sowohl die Kinder als auch die Haustiere können so ganz leicht mit dem Mäusekot in Berührung kommen, was zu einer Übertragung von schlimmen Krankheiten führen kann. Der Befall von Mäusen wird mit den unterschiedlichsten Mitteln bekämpft. Hier werden beispielsweise die verschiedensten Fallen, Köder und Gifte eingesetzt um die Plage in den Griff zu bekommen. Jedoch gehört es eindeutig zu den anspruchsvollsten Disziplinen, einen Mäuse-Befall erfolgreich zu bekämpfen. Das liegt daran, dass die Mäuse eine zunehmende Immunität gegen die verschiedenen Wirkstoffe haben. Das macht die Bekämpfung natürlich nicht leichter. Doch der Fachmann weiß selbstverständlich, wie dieses Problem am besten zu beheben ist.

Rattenbekämpfung im Allgemeinen

Ratten können überall zu finden sein, wo sie genügend Verstecke und Nahrung finden. Eine Rattenplage muss aus folgenden Gründen sehr ernst genommen werden:

  • Ihre Bisse übertragen Krankheitserreger
  • Rasche Vermehrung. Ein Rattenpaar kann in einem Jahr um die 1.000 Nachkommen bekommen
  • Ratten zerstören und verunreinigen Lebensmittel und ihre Aufenthaltsorte

Ratten richten enorme Schäden an

Das Ziel einer Bekämpfung von Ratten ist es, die betroffenen Räumlichkeiten dauerhaft und vor allem vollständig von diesen Tieren zu befreien. Ruhige Orte, die sich in den verschiedensten Gebäuden befinden, werden von den Ratten bevorzugt. So halten sie sich am liebsten in Zwischendecken, im Keller, auf dem Dachboden, hinter Möbeln oder mitten in einem Gerümpel auf. Diese Orte sind übrigens auch die Lieblingssorte der Ratten, um ihre Nester anzulegen, denn neben Schutz finden sie auch die nötigen Materialien hierfür an diesen Orten. Die Nager bereiten den Menschen große Probleme, denn unter anderem zerstören sie Kabelleitungen, Maschinen und viele verschiedene Materialien. Auch für Kabelbrände waren bereits in sehr vielen Fällen Ratten verantwortlich. Somit sind die Schäden, die vor allem durch Wanderratten entstanden sind so groß, dass sie allein in Deutschland jedes Jahr Schäden verursachen, die sich im Bereich von mehreren Milliarden Euro bewegen.

Wie können Ratten bekämpft werden?

Je besser eine Rattenbekämpfung vorbereitet ist, desto größer wird der erzielte Erfolg. Selbstverständlich muss aber auch die Durchführung mit sehr großer Sorgfalt erledigt werden. Wenn Ratten entdeckt werden, sollte zuerst eine Befallsermittlung durchgeführt werden. Hierzu werden in hoher Anzahl Rattenköder im gesamten Bereich verteilt. Anschließend wird der Erfolg kontrolliert und die ehemals betroffenen Räume zur Absicherung mit einer Nachköderung versehen. Da es bei der Bekämpfung von Ratten sehr wichtig ist, um welche Art von Nager es sich handelt, muss diese vor der Bekämpfung bestimmt werden. Das ist wichtig, weil die Zusammensetzung der Köder davon abhängig ist, ob es sich bei der Plage beispielsweise um Wander- oder Hausratten, oder gar um Hausmäuse handelt. Die Unterschiede sind oftmals nur schwer zu erkennen. Doch für eine Firma vom Fach ist das Erkennen und das Beseitigen der unbeliebten Nagern ein Kinderspiel.

Schabenbekämpfung

Schaben können eine Vielzahl von sehr gefährlichen Krankheitserregern auf die Menschen übertragen und gehören aus diesem Grund zu den gefürchtetsten Gesundheits- und Hygieneschädlingen. Vor allem die Industrie ist oft von Schaben betroffen, wie zum Beispiel:

  • Großküchen in Hotels und in der Gastronomie
  • Bäckereien
  • Schwimmbäder
  • Wäschereien
  • Kantinen

Diese genannten Orte bieten den Schaben die perfekten Voraussetzungen, um sich massenweise zu vermehren. Immerhin finden die Schaben in diesen Unternehmen Wasser, Wärme, Nahrung und viele Verstecke. Somit sind die optimalen Lebensbedingungen für Schaben gegeben.

Schaben sind die gefürchtetsten Schädlinge

So erschreckend das auch klingt, aber Schaben sind nie alleine. Wurde eine einzige Schabe entdeckt, kann definitiv davon ausgegangen werden, dass sich mindestens 200 weitere Schaben in den Fugen, den Mauern, in den Gräten, Maschinen und auch in den Spalten und Ritzen verstecken. Nach einer solchen Entdeckung ist mit der Schabenbekämpfung große Eile geboten. Blitzschnell vermehren sich diese Insekten und verbreiten sich rasch über die Heizungssysteme, Rohe und viele andere Wege, bis sie sich im kompletten Gebäude niedergelassen haben.

Schaben kann nur der Fachmann vernichten

Werden während des Tages Schaben entdeckt, die mitten in den Räumen herumlaufen, deutet dies darauf hin, dass es so viele Schaben sind, dass dessen Verstecke zu hoch besetzt sind und es sich um einen sehr starken Befall von Schaben handelt. In diesem Fall sollte die Bekämpfung sofort unter den härtesten Methoden eingeleitet werden. Dies ist im Übrigen unbedingt die Aufgabe von Experten, denn ein Laie kann mit dieser Situation einfach nicht fertig werden und durch die rasche Vermehrung rennt die Zeit. Der einfachste Weg ist es generell sich vollständig an geeignete Hygienemaßnahmen zu halten, denn durch Betriebshygiene und ein hohes Maß an Sauberkeit kann ein Befall von Schaben selbstverständlich vermieden werden. So sollten zum Beispiel sämtliche Oberflächen, die Maschinen, die Lager und die Böden regelmäßig und gründlich gereinigt werden.

Taubenabwehr

Tauben zu vertreiben ist gar nicht so einfach. Vor allem für einen Laien ist dies praktisch unmöglich. Hier muss definitiv ein Fachmann aushelfen. Die Methoden um die Tauben vom Haus beispielsweise wegzulocken sind sehr verschieden:

  • Rabenfiguren zur Abwehr von Tauben
  • Spikes auf Dächern oder Fenstersimsen die der Abwehr von Tauben dienen
  • Ultraschall
  • Taubenfallen

Der Taubenschreck

Das Präsentieren von verschiedenen Vogelfiguren, wie zum Beispiel von einem Raben, einem Falken, einer Eule, einer Krähe oder weiteren Greifvögeln, wird als Taubenschreck bezeichnet. Diese Plastikvögel sind lebensechte Nachbildungen der natürlichen Feinde der Tauben und sollen diese durch ihre Anwesenheit abschrecken. Dies führt dazu, dass die Tauben in der Regel ihrem Fluchtreflex folgen und so vertrieben werden. So einfach und logisch diese Art von Taubenabwehr auch klingt, sind die Tauben schon längst hinter diese Idee der Menschen gekommen und lassen sich von diesen Attrappen nur noch in seltenen Fällen beeindrucken. Somit ist das Ergebnis dieser Methode oftmals ein Scheiterndes, denn die Tauben setzen sich einfach auf die Attrappen und bedecken diese mit Ihrem Kot, anstatt vor ihnen zu flüchten. Des Weiteren gibt es auch Vogelscheuchen, die bewegende Elemente besitzen, um die Tauben zu verschrecken. Doch da die Tauben mittlerweile immer mehr ihre Scheu verloren haben, bringt auch diese Konstruktion nur noch selten etwas.

Spikes halten Tauben sicher fern

Das Anbringen von Spikes auf den Dächern oder Fenstersimsen ist eine der sicheren Wege, die Tauben dauerhaft fernzuhalten. Der sogenannte Taubenstopp besteht aus Metall oder Kunststoff und ist im Prinzip nichts anderes als spitze Anflugsperren bzw. Stacheln. Es gibt verschiedene Methoden die Spikes ordentlich an den nötigen Stellen zu befestigen. Vom Kleben bis Schrauben ist alles möglich. Die einzelnen Spikes sind im Durchschnitt 20-30 cm lang und ca. 3 cm breit. Dieser Taubenstopp bietet den großen Vorteil einer günstigen Variante, Tauben zu entfernen. Die Optik ist allerdings in manchen Fällen ein Nachteil. Hier muss man für sich abwägen, was einem wichtiger ist.

Wespenbekämpfung

Eine sehr fiese Plage ist der Befall von Wespen im Haus oder im Garten. Um diese jedoch wieder loszuwerden, ist in der Regel aber keine harte Bekämpfung nötig. Vielmehr wird in diesem Fall eine Koexistenz angestrebt, sodass kein Beteiligter Schaden nimmt. Die Menschen haben im Allgemeinen vor den Wespen selbst keine Angst. Es ist der Giftstachel, der die Menschen so oft in Angst und Schrecken versetzt. Immerhin sind viele Menschen von einer Wespenallergie betroffen, sodass ein Stich schlimme Folgen haben kann.

Durch gute Beobachtungen lässt sich der Befall frühzeitig erkennen

Wer einige Vorkehrungen trifft, muss weniger Angst haben, dass die Wespen zu nahe kommen könnten. Nach einer langen Winterruhe sind die Wespenköniginnen jedes Frühjahr auf der Suche nach einen optimalen Unterschlupf für ein Nest. Trockene Orte ohne direkte Sonneneinstrahlung gefallen ihr dabei besonders gut. Eine Wespenkönigin lässt sich an ihrer stolzen Größe von 2 Zentimetern leicht erkennen, denn ihre Arbeiter erreichen lediglich eine Maximalgröße von 14 Millimetern. Ist somit im April eine Wespenkönigin dabei zu beobachten, wie sie um das Haus fliegt, ist Vorsicht geboten, denn dann ist sie höchst wahrscheinlich dabei, mit dem Bau eines Nestes zu beginnen.

Die geschickte Bekämpfung von Wespen

Sollte sich nach einer genaueren Beobachtung herausstellen, dass die Wespenkönigin im Haus oder auf dem Balkon wirklich mit dem Nestbau begonnen hat und schon Baumaterial an einem Balken oder der Decke angebracht hat, ist nun der beste Zeitpunkt, sie von diesem Platz zu verbannen. Dies geschieht am besten, indem ihr jeder weitere Zugang ihres unfertigen Nestes verweigert wird. Unter effektiver Wespenbekämpfung ist zu verstehen, dass dafür Sorge getragen wird, dass keine Wespe in einen Rollladenkasten, den Dachstuhl oder weitere Schlupfwinkel hinein kann. Aus diesem Grund ist Vorbeugung das A und O bei der Bekämpfung von Wespen. Deshalb sollten vorhandene Löcher an den genannten Stellen gut und sicher mit Gips, Silikon oder mit Schaum geschlossen werden, bevor es zu einem Wespenbefall kommen kann. Es sollte sich jedoch immer vorher vergewissert werden, ob es sich tatsächlich um einen Wespenbefall handelt. Denn einige Insekten gehören zu geschützten Arten und dürfen nicht mit harten Mitteln bekämpft werden. Deshalb muss gründlich zwischen folgenden Arten unterschieden werden, die sich recht ähnlich sehen:

  • Wespen
  • Bienen
  • Hummeln
  • Hornissen

Was ist Schädlingsbekämpfung?

Bei der üblichen Schädlingsbekämpfung kommen sowohl chemische als auch physikalische oder biologische Methoden zum Einsatz. In einigen Fällen werden aber auch zwei der Methoden miteinander kombiniert, um erfolgreich gegen verschiedene Schädlinge wirken zu können. Bei der Kombination werden die Methoden auf die Art des Schädlings und das Ausmaß des Befalls unter ökologischen Gesichtspunkten abgestimmt.

Die erfolgreichste Art der Bekämpfung von Schädlingen

Für eine erfolgreiche Bekämpfung von Schädlingen ist es nötig, einiges über den jeweiligen Schädling selbst, dessen Umweltbedingungen und Lebensweisen zu wissen, bzw. herauszufinden. Nur wenn diese Fakten über die lästigen Schädlinge bekannt sind, ist es selbstverständlich möglich, die Methode zur Schädlingsbekämpfung zu wählen, die eine optimale Wirkung erzielt. Ein störender Befall von Schädlingen sollte ohne eine Gefährdung der Umwelt und der Menschen bekämpft werden. Nachweislich ist die integrierte Schädlingsbekämpfung die erfolgreichste. Diese ist im Übrigen auch unter dem Namen „Integrated Pest Management“ bekannt. Im Gebrauch wird diese internationale Bezeichnung auf IPM abgekürzt.

Die Säulen der integrierten Schädlingsbekämpfung

Prinzipiell besteht die sogenannte IPM aus drei Säulen:

  1. Schädlingsvermeidung
  2. Schädlingsfrüherkennung
  3. Schädlingsbekämpfung

Viele Menschen stellen sich die Frage: „Was ist die Schädlingsbekämpfung? Und wann beginnt sie am sinnvollsten?“ Die Antwort auf darauf ist ganz einfach, die Schädlingsbekämpfung beginnt bereits mit der Vorsorge. Mit einigen Tipps und Tricks ist es möglich, eine Schädlingsbekämpfung weitgehend zu vermeiden. Aber wenn es jedoch trotzdem zu irgendeiner Form von Schädlingen kommen sollte, ist eine Früherkennung das Wichtigste in dieser Situation. Je eher eine Plage bemerkt wird, desto einfacher ist es, diese loszuwerden. Doch auch wenn man bereits Opfer einer Schädlingsplage geworden ist, besteht kein Grund zur Sorge, denn es gibt genügend Mittel und Wege, sich davon vollständig zu befreien. Professionelle Firmen erledigen diese Arbeit sehr erfolgreich im Handumdrehen. Dennoch ist es selbstverständlich das Beste, es zu versuchen, dass es gar nicht erst so weit kommen kann.

Rattenbekämpfung im Alltag

Einige unserer Mitbürger empfinden sie als süß, niedlich und halten Sie in einem dafür vorhergesehenen, kleinen Raum. Doch der Großteil der Bevölkerung kennt Sie wohl eher als ein Übel, in Gassen, bei Bauarbeiten, in der Nähe von Kanalisationen und Abwässern. Ratten sind von vielen als Ekel angesehen. Viele Menschen sehen sie als Gefahr an, einigen bereiten sie sogar Angst. Durch die zunehmende Globalisierung und der internationalen Warenverkehr wurde der ursprünglich in Asien , Indien und Australien vorkommende Schädling in Gebiete rund um den Globus verschleppt und kommt heute nahezu überall in großer Population vor. Die in unseren Breitengraden lebenden, meist in ihrer Unterart als Wanderratte auftauchenden Tiere, können eine Größe von etwa 8-31cm erreichen. Die Fellfärbung liegt im Bereich zwischen den Farben Schwarz, Grau, Braun, Gelb und Rot. Ratten können bis zu zwölfmal pro Jahr gebären, der durchschnittliche Wurf beinhaltet etwa 9 Neugeborene. Die zügige Fortpflanzung der Nagetiere trägt zur heutzutage oft vorkommenden Rattenplagen bei. In der Großstadt New York in den USA gibt es ein geschätztes Vorkommen von rund 20 Millionen Ratten. Um solchen Epidemien vorzubeugen, bei dem die Nager in menschenbefüllten Ubahnhöfen herumlaufen, Kindern beim Spielen hinterherlaufen und  wichtige Kanalisations- und Kabelverbindungen zerstören, gibt es speziell ausgebildete Schädlingsbekämpfer. Diese Personen sind sowohl mit der Rattenbekämpfung als auch mit der Prävention vertraut und beherrschen effektive Methoden und sichere Anwendung. Zur Bekämpfung stehen diverse Mittel parat, mitunter präparierte, für den Mensch in der Regel ungefährliche Haferflocken, zur Nutzung in sogenannten Rattenköderstationen. Zur Anwendung in feuchten Umgebungen, wie der Kanalisation, gibt es nicht wasserlösliche Köder. Bei den eingesetzten Materialien handelt es sich meist um Rodentizide. Zweck dieser ist es, die Blutgerinnung langsam einzustellen. Hierbei ist zu beachten, dass Ratten in der Lage sind, gegen einige der eingesetzten Mittel resistent zu werden. Aus diesem Grund sollte eine Rattenbekämpfung von Anfang an von einem Fachmann durchgeführt werden. Zur Vorbeugung gegen Ratten in Wohnräumen ist es wichtig darauf zu achten, dass Zu- und Abwasserzuleitungen gegen Eindringlinge geschützt sind. Ein großer Grund für die Rattenbekämpfung stellen die erheblichen gesundheitlichen Risiken dar, welche die Ratte mit sich bringt. Als ein Wirt für mehrere, hochgradig schwere Krankheiten, wie zum Beispiel Hantaviren, Salmonellen, Bandwürmer, Tollwut und Tuberkulose ist die mögliche Gefahr als eine ernste anzunehmen. Dies stellt lediglich einen Teil der Krankheitserreger dar. Gefährlich ist es unter anderem, wenn Haustiere mit den Erregern in Kontakt kommen. Diese können teilweise ebenfalls infiziert werden, oder aber die Erreger mit sich herumtragen und wiederum an den Halter oder andere verteilen. Es wurden bereits immense Schäden in verschiedenste Richtungen dokumentiert. Dazu zählen Schäden an Kabeln und Anlagen, welche mit Reparaturen verbunden sind. Durch das unterwühlen von Wegen ist zunehmend das Absacken von beispielsweise Gehwegplatten zu erkenne, welche Verkehrsgefahren darstellen. In etwa ein Viertel der weltweit hergestellten Lebensmittel werden von Schädlingen wie der Ratte verzehrt, bzw. als nicht mehr verkehrsfähig beschädigt. Viele Personen leiden zudem an psychologischen Leiden bei Kontakt zu Schädlingen, oft bekannt auch bei Spinnen. Diese können sich soweit entwickeln, dass aus anfänglicher Angst eine Phobie wird und diese ärtztlich behandelt werden muss.

Bettwanzen bekämpfen

Hier stelle ich Ihnen einige wichtige Tipps zur thermischen Bettwanzenbekämpfung vor. Bei der thermischen Bettwanzenbekämpfung werden die Bettwanzen mit einer erhöhten Temperatur bekämpft. Sobald die Temperatur in einem Raum die 50-60° Celsius Marke überschritten hat, bleibt den kleinen Tierchen nichts anderes übrig als zu flüchten. In der Regel suchen sie das Weite, indem sie in andere Räume krabbeln. Um dies effektiv zu nutzen, streicht man die Türrahmen / Türzargen mit entsprechendem Mittel zur Bekämpfung von Bettwanzen ein. Wichtig ist es auch auf kleinste Durchführungen in andere Räume zu achten, wie zum Beispiel Löcher für Kabel, Rohre oder (Durchreich-)Fenster.

Weiterhin ist es wichtig, Materialien, die nicht für höhere Temperaturen geeignet sind, vor der Bekämpfung der Bettwanzen, aus der Räumlichkeit zu entfernen – doch Achtung: schleppen Sie mit diesen Gegenständen keine Bettwanzen in andere Räume – prüfen Sie die Gegenstände zunächst genau, bevor sie in andere Räumlichkeiten gelangen.

Desweiteren sollten Elektrogeräte vom Stecker gezogen werden, bevor geheizt wird und leicht entflammbare / nicht höhere Temperaturen geeignete Gegenstände, wie Bettwäsche, Leime, Lacke, Medikamente, Spraydosen, Kosmetikprodukte etc. aus dem Raum entfernt werden. Bettwäsche und ähnliches am besten in Säcke abpacken und gesondert behandeln.

Stauräume, Löcher und Schränke sollten von den Wänden etwas abgerückt werden, damit die Hitze alle Ecken und Bereiche im Raum erreichen kann.

Achtung: In der Aufheizphase eines Raumes, sollte man sich nach an folgende Aufheiz-Faustregel halten: 6°C pro Stunde. Anderenfalls drohen Materialschäden.

Dies ist nur eine kleine Einführung in die Bettwanzenbekämpfung und dient nicht zur offiziellen Anwendung, sondern eher als Tipp-Ratgeber.

Mehlmotte

Die Mehlmotte ist ein – im Verhältnis zu anderen Mottenfaltern – ein relativ großer Mottenfalter. Bei einer Größe von etwa 14 mm und einer 25 mm breiten Flügelspannweiter, sind die bleigrauen, mit dunklen Zickzack-Streifen gezierten Vorderflügel, sowie die schmutzig-weißen Hinterflügel, gut zu erkennen.

Bilder der Mehlmotte (Anagasta kühniella) gibt es hier.

Das Weibchen der Mehlmotte legt etwa 50-500 Eier. Die Raupe ist rosa oder weiß gefärbt und mit braunem Kopf und weist in der Regel eine Länge von etwa 15 bis 20 mm auf.

Oft befällt die Mehlmotte:

  • Reis
  • Backwaren (meist trocken)
  • Bohnen
  • Getreide
  • Nudeln
  • Kleie
  • Graupen
  • Grieß
  • Schrot
  • Haferflocken
  • Mehl

Die Mehlmotte zählt gerade deswegen als Schädling.

 

Übertragbare Krankheiten durch Mäuse

Diverse Arten von Mäusen können Leptospirose übertragen, was für den Menschen eine mehrwöchige Krankheit auslösen kann. Die Leptospirose-Bakterien lösen beim Menschen in der Regel eine fieberhafte Krankheit aus. Eine weitere Krankheit ist Tularämie, eine Nagertierpest, die durch die Schermaus auf den Menschen übertragen werden kann.

Aufgrund dieser möglichen Krankheitsübertragungen, sollten stets Handschuhe (bestenfalls Gummihandschuhe) bei Schädlingsbekämpferarbeiten getragen werden, um einen Kontakt mit den Erregern zu verhindern.